Das deutsche „Las Vegas“: der Europa Park in Rust wächst nächstes Jahr gleich um einen weiteren Park. Dabei handelt es sich um Rulantica, eine In- und Outdoor Wasserwelt mit insgesamt 8 Themenbereichen. Neben der Erweiterung des Resorts folgt ein ganzes neues Hotel: Krønasar. Dem allgemeinen Wasserpark- Trend hierzulande zu folgen geht sicherlich mit dem großzügig angelegten Indoorbereich einher. Der strebt somit eine ganzjährigen Öffnung an, wovon nicht nur der Park, sondern auch viele umliegende Resorts profitieren könnten. Für viele Besucher steigt somit der Europa Park auch sicherlich zu einer mehrtägigen Urlaubsdestination auf. Das Unternehmen geht somit konsequent den nächsten Schritt und sorgt ganz nebenbei für eine höhere Auslastung.

Insgesamt investiert die Betreiberfamilie Mack ca. 150 Millionen Euro in das Projekt. Die weiteren Fakten sind ebenfalls gigantisch: 45 Hektar, 20 Wasserrutschen, sogar ein Surf-Simulator hält Einzug in den Park. Vor kurzer Zeit wurde an der östlichen Zufahrt zum Wasserpark ein Werbeportal aus Fels und Wasserfall errichtet.

Stein auf Stein. Rulantica wächst und wächst in die Größe

Im luxemburgischen Themenbereich des Europa Parks können sich die Besucher mit der „Reise nach Rulantica“, dem Preview Center bestens auf die neue Wasserwelt einstimmen. Zudem verkürzt das neue Europa Park Musical im Teatro die Wartezeit und zeigt wieder einmal die vom Europa Park seit Jahren perfekt umgesetzte Symbiose von Werbung und Entertainment.

Das Hotel samt zweier Restaurants entsteht im Stile eines Abenteuermuseums. Abseits der gewöhnlichen Tropenthematik setzt der Europa Park bewusst auf ein nordisches Setting. Verknüpft wird der Themenwasserpark mit den erst kürzlich eingeführten Geschichten des ACE, dem Adventure Club of Europe. Der Restaurant- und Hotelaufenthalt wird so fast zur ganz eigenen Attraktion. Zugleich schlägt der Europa Park hiermit glänzend eine Brücke zwischen dem Hauptpark und dem neuen Wasserpark. Dass der Park in Zukunft noch mehr Emotionen erzeugen und Geschichten erzählen möchte, zeigt auch die kluge personelle Entscheidung mit dem Storyteller Jörg Ihle. Eine infrastrukturelle Verbindung soll zudem vorerst durch einen Bus- und Shuttleservice gewährleistet sein. In Zukunft steht zur Überlegung, die beiden Parks mit dem EP-Express zu verbinden.

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